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Newsletter erstellen und versenden – Tipps & Tricks

Newsletter erstellen und versenden

Newsletter erstellen und versenden, klingt für den ersten Moment für die meisten nicht sonderlich spektakulär. Damit aber das E-Mail-Marketing richtig und effektiv funktioniert, sind einige kleine, aber feine Dinge zu beachten. Einfach einen kurzen Text schreiben und als Newsletter zu versenden, ist nicht genug.

Beim Newsletter erstellen solltest du dir genau so viel Mühe geben, wie beim Erstellen deiner Blog Beiträge. Vor allem wenn du mit einem Newsletter deine Interessenten zu einem Kauf oder einer anderen Aktion bewegen möchtest. Daher werde ich in diesem Artikel näher auf das Newsletter erstellen und versenden eingehen.

 

 

Newsletter erstellen – Die Betreffzeile als Schlüsselelement

 

Mit Sicherheit hast du schon des Öfteren gehört, dass die Überschrift oder in diesem Fall die Betreffzeile das Schlüsselelement für einen erfolgreichen Newsletter ist. Aber wie findet man die perfekte Betreffzeile?

Wenn man im Internet ein wenig nach diesem Thema sucht, werden einem immer wieder die verschiedensten Betreffzeilen vorgeschlagen. Als Ideengeber sind diese Vorschläge mit Sicherheit nicht schlecht. Aber mehr auch nicht.

Selbst wenn diese Betreffzeile schon oft getestet und als gut empfunden wurde, heißt das noch lange nicht, dass diese auch bei dir funktionieren. Denn je nach Kundenkreis gibt es hier gewaltige Unterschiede. Einfach mal ein Beispiel zum besseren Verständnis was ich meine.

Du möchtest für Professoren einen Newsletter erstellen. Wenn du diesen Newsletter mit irgendwelchen Werbefloskeln oder Betreffzeilen einer Boulevardzeitung erstellst, wird ihn mit Sicherheit kaum jemand öffnen. Bringst du aber hier ein hoch brisantes Thema aus diesem Interessengebiet in deine Betreffzeile, werden mit Sicherheit die Öffnungsraten in die Höhe schnellen.

Um die perfekte Betreffzeile zu finden, musst du immer wieder testen und deinen Newsletter genau beobachten. Idealerweise hast du eine integrierte Statistikauswertung in deinem Newslettersystem oder du führst zusätzlich eine Excel Tabelle mit allen wichtigen Daten. Ich nutze beides.

 

Newsletter Analyse mit Excel TabelleKleiner Auszug aus meiner Newsletter Tabelle

 

Warum mache ich mir so einen Aufwand? Ich kann so sehr deutlich und vorallem übersichtlich erkennen, welche Betreffzeile die höchste Öffnungsrate hat. Im Laufe der Zeit zeichnet sich hier ein ganz klares Muster ab und diese Ideen kann ich übernehmen, wenn ich meinen nächsten Newsletter erstellen möchte. Aber noch mehr Daten können aus dieser Tabelle gelesen werden.

 

Newsletter erstellen – Der Text bestimmen die Klickrate

 

Nachdem der Interessent deinen Newsletter geöffnet hat, wird er eine bestimmte Erwartungshaltung an den Inhalt haben. Daher musst du, egal wie deine Betreffzeile ausgefallen ist, eine Verbindung zu deiner Botschaft finden.

Wenn du in deiner Betreffzeile von einem Geheimnis redest, dann sollte dies auch die Geschichte in deinem Newsletter aufgreifen. Aber Achtung: ein Geheimnis ist nur so lange interessant, wie es eins bleibt. Daher sind diese meist nur für kurze Newsletter ideal.

Viel besser funktionieren Geschichten, mit denen sich deine Leser identifizieren kann. Im Bereich Online Marketing und Geld verdienen (aber auch in anderen Nischen) kannst du deine eigene Geschichte erzählen. Erzähle deinen Lesern, wie du dich mit einem bestimmten Problem wochenlang herum geärgert hast und dann (in diesem Produkt) die Lösung gefunden hast.

Damit wird das Gesamte authentisch und auch für deine Leser glaubhaft, weil das Erzählte der Wahrheit entspricht. Wenn du es nicht selbst erlebt hast, dann erzähle die Geschichte eines Freundes oder einer dritten Person.

Ein neuer Trend, der mir persönlich auch sehr gut gefällt, ist das Verbinden von aktuellen Ereignissen mit deiner Geschichte. Getreu nach dem System die „Person XY“ hatte Erfolg mit E-Mail-Marketing und du kannst dieses System jetzt auch nutzen. Dafür solltest du natürlich auch genau wissen, welche weiteren Interessen deine Zielgruppe hat oder du wählst aktuelle Themen. Aber Vorsicht bei politischen Themen. Nicht jeder teilt deine Auffassung.

 

Newsletter versenden – Den richtigen Zeitpunkt wählen

 

Die beste Betreffzeile und die interessanteste Geschichte bringt dir herzlich wenig, wenn du deinen Newsletter zum falschen Zeitpunktversand versendest. Viele werden sich vielleicht über diesen Umstand wundern, da eine E-Mail ja so lange im Postfach bleibt, bis sie gelöscht oder verschoben wird.

Allerdings spricht hier die Realität eine andere Sprache. Erreicht mich eine E-Mail an einem Samstagnachmittag, wo ich Zeit habe, werde ich diese auf eine andere Weise lesen, als beispielsweise an einem hektischen Montagvormittag. Wenn ich dann noch auf einen Link klicken soll und wird dort ein halbstündiges Video anschauen, werde ich wahrscheinlich diese Mail in den Papierkorb versenken.

Oder ich parke sie irgendwo ab, um sie später zu lesen. Doch dann kann es sein, dass das Angebot schon vorbei ist. Aber noch ein weiteren Grund spricht für den richtigen Zeitpunkt. Wenn du dein Postfach einmal genau beobachtest, gibt es Zeiten wo eine E-Mail nach der anderen einflattert. Und dann gibt es Zeiten, da passiert überhaupt nichts.

Solltest du deinen Newsletter erstellen und versenden in einer der Stoßzeiten, kann es sehr schnell passieren, dass dieser in der Menge der anderen E-Mails untergeht und ungelesen gelöscht wird.

Auch hierfür unterstützt mich meine Excel Tabelle. Hier kann ich über einen längeren Zeitraum sehen an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit, die höchste Öffnungsrate vorhanden ist. Das bringt mich schon wieder ein Stück näher an den perfekten Newsletter.

 

Newsletter versenden – Die Frequenz kann vieles verändern

 

Eine der häufigsten Fragen, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Newsletter entsteht – Wie oft soll ich einen Newsletter versenden? Diese Frage sollte in keinem Falle pauschal beantwortet werden. Auch hier ist das Testen die einzige Möglichkeit, um die optimale Einstellung zu finden.

Wird der Newsletter zu oft versendet, erhöht sich die Austragungsrate, weil es den Leser einfach nervt. Ist die Frequenz, in der du deinen Newsletter versendest, zu niedrig, vergessen dich die Leser und beachten deine E-Mails immer weniger.

Was auch in die Frequenz deines Newsletter mit einspielt, ist der Inhalt. Versendest du zu viele Angebote und zu wenig hilfreiche Informationen, steigt ebenfalls die Austragungsrate. Versendest du nur kostenlose Tipps, tragen sich die Interessenten aus, sobald du ein Angebot versendest.

Daher solltest du eine gute Mischung aus beiden finden. Es ist aber auch abhängig von dem Angebot deiner Website. Wer sich in den Newsletter eines Shops einträgt, geht davon aus, das der aktuelle Angebote zu neuen Produkten erhält. Bei einem Magazin oder Blog erwartet der Leser Informationen zu neuen Artikeln und hilfreiche Tipps.

Ich denke hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt. Überlege einmal selbst, welche Informationen du bei einem Newsletter deiner Website erwarten würdest. Als Richtlinie sind 2-3 E-Mails pro Woche absolut normal. Bei einem Blog sollten davon zwei E-Mails Informationen sein und eine E-Mail ein Angebot. Bei einem Shop können das ruhig direkt drei Angebote sein.

 

Fazit: Den perfekten Newsletter erstellen, wäre mit Sicherheit der Traum eines jeden, der im Internet Geld verdienen möchte. Dafür ist es aber notwendig alle vier Faktoren – Betreffzeile, Text, Zeitpunkt und Frequenz – in Einklang zu bringen. Ich glaube einen perfekten Newsletter wird man nie erstellen können. Aber nah dran wäre auch schon gut. 😉

Das Interessante hierbei ist, dass die gleiche Betreffzeile zum gleichen Zeitpunkt dennoch unterschiedliche Ergebnisse hervorrufen kann. Ich denke das hier auch der Alltag und die emotionale Verfassung einen ausschlaggebenden Faktor bilden. Daher solltest du die Tests immer über einen längeren Zeitraum machen.

Zum Schluss noch etwas Wichtiges – keine Angst vor Austragungen. Diese wirst du immer haben, egal ob du nur kostenloses versendest oder deinen Lesern ein Angebot machst. Viele versenden zu wenige Newsletter aus Angst die Leser zu verlieren. Aber wozu hast du dann eine Liste? Es nützt der kleine Liste der Welt etwas, wenn du sie nicht anschreibst und sie dir Umsatz bringt. Du musst einfach nur ein gesundes Mittelmaß für deine Leser finden.

 

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26. Januar 2015
Kommentare
  1. Walter Bracun sagte am 13. Februar 2015 11:29:

    Danke für diesen umfangreichen und informativen Beitrag zum Thema Newsletter.
    Nach Umsetzung der 4 Punkte kann ja dann vermutlich nichts mehr schief gehen!
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

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